Mittwoch, 1. Mai 2013

Der dritte Tag - Tag der Arbeit

Es ist der 1. Mai - Tag der Arbeit - ein Feiertag.

Frühstück:
Für gewöhnlich habe ich morgens schon immer Müsli gefrühstückt, mit Obst, eingeweichten Birchermüsli..., Samen.... da ist es für mich nicht schwer umzusteigen auf Sojamich bzw. Sojajoghurt (was wirklich lecker ist). Kaffee trinke ich eh schwarz, so dass ich da nicht das Problem habe - im Gegensatz zu meiner Freundin.

Am Wochenenden und an Feiertagen frühstücken wir gerne lang, ausgiebig, mit Zeitung. Der vegane Frühstückstisch sah heute so aus:
Gemüseteller (Tomate, Gurke, Champignons, Radieschen, Zwiebeln)
Avocado
Veganer Brotaufstrich

Alles sehr lecker und auch irgendwie gesund. Normalerweise esse  ich gerne (Ziegen-) Käse, Wurst, und auch so ein Ei finde ich lecker. Nun gut. Die nächsten Wochen also so.

Ich wusste auch nicht wirklich eine Antwort, als mich meine Freundin fragte, ob man sich da auch so mit Heißhunger freuen kann. Wir werden es sehen.

Mittags bin ich bei meiner Mutter eingeladen. Eine gute Köchin - Köchin vieler meiner Geschichten.
Sie und ihr Freund wollen kochen. Entenbrust mit Spargel, Kartoffeln und Tomatensalat.
"Wie macht ihr die Kartoffeln? Wie macht ihr den Spargel? Ich esse doch jetzt vegan"
"Ah stimmt, gut also keine Entenbrust? Soße mit Eiern und Butter denn?"
"Nein... nichts...."
"Gut, dann für dich nur Spargel, Kartoffeln und Tomatensalat."
"Richtig."
"Mist, der Spargel schmeckt sauer! Also nur Kartoffeln und Tomaten."

Das war dann richtig lecker, und zum Nachtisch gab es Obstsalat. Für mich ohne Joghurt lecker! Und das Tolle an meiner Mutter: ich muss nichts erklären, es wird nicht genörgelt o.ä., sondern sofort nach Lösungen gesucht. (Ich habe den Tomatensalat fast allein gegessen.)