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Posts mit dem Label Vegan - der produktionsbegleitende Selbstversuch werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
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Donnerstag, 6. Juni 2013

Schularbeit 1

Morgen ist endlich die Premiere von "Tiere essen", und heute war der erste Schulbesuch zu der Produktion, in der Luise-Hensel-Realschule, 10. Jahrgang.

Es war spannend zu sehen, dass es bei den Schülern ähnlich ist wie bei Jonathan Safran Foer. Sie alle haben ein Familiengericht (fast immer mit Fleisch), das sie mit einer bestimmten Person (Mama, Oma...), einer bestimmten Zeit (meist Weihnachten) und einem positiven Gefühl verbinden. Und die Geschichte würde sich ändern, wenn es kein Fleisch mehr geben würden.

Beim Gespräch darüber, wie und wo unser Fleisch herkommt, wurde es ruhig in der Klassse, und ich blickte in erschrockene Gesichter.

Dann wurden vegane Alternativen verkostet.

Alle haben sich an alles herangetraut genau "geschmeckt". Was ist gut, was ist nicht gut, was kann man sich vorstellen, was nicht....

Danach ging es dann praktisch zu - veganes Zwiebelmett aus Reiswaffeln, Zwiebeln, Tomatenmark und Gewürzen...
Das Ergebnis fanden einige optisch noch überzeugend, geschmacklich ist das eher durchgefallen, und ich muss es auch nicht noch mal haben.


Dienstag, 4. Juni 2013

Kostprobe

Freitag ist Premiere, aber heute war die Kostprobe und ca. 95 Zuschauer haben zwei Ausschnitte der Produktion gesehen.

Neben den drei Schauspielern Rainer Krause, Pablo Sprungala und Markus Weickert steht auch der Kochethnologe Arpad Dobriban auf der Bühne und kocht zwei Gerichte - eins mit Fleisch, eins ohne Fleisch - die nach der Vorstellung vom Publikum verspeist werden. 






Dem Publikum schmeckt es, und hoffentlich kommen viele zu einer regulären Vorstellung.

Donnerstag, 30. Mai 2013

Vom Jäger zum Vegetarier

Wir sind begeistert von dem Stadtmagazin-Blog von Lutz Bernhard, der aus Anlaß unserer Theaterproduktion "Tiere Essen" einen Selbstversuch gestartet hat. Er kommt als Jäger von einer ganz anderen Ecke und greift direkt ins Herz des Buches. Und landet hier mit seiner privaten Geschichte mit bemerkenswerter Offenheit mitten in der Kerngeschichte von Jonathan Safran Foer: Wie sag ich´s meinen Kindern?

Dienstag, 28. Mai 2013

Klenkes startet Selbstversuch

Der Klenkes hat seinen Selbstversuch zu unserem Stück nun gestartet, allerdings von den zurückhaltenden 10 Tagen noch einmal runtergedimmt auf nur noch 7 Tage. Nur Mut! Ihr schafft das, wir glauben fest an Euch.

Zitat: "Abends im Supermarkt. Einkaufen wie ein Vegetarier, fühlt sich richtig erhaben an, haha."
Immerhin. Wobei, ich mach hier Witze: Ich bin durch dieses Projekt noch nicht zum Vegetarier geworden; aber das Fleisch, das ich jetzt esse, ist viel besser als das, was ich vorher gegessen habe.

Und jetzt?

Wieder zurück aus Berlin merke ich schon, dass das vegane Lebensmittelangebot in den Aachener Bioläden eingeschränkt ist. 
Also schau ich mal ins Netz und stoße auf Smilefood. Hier kann alles gekauft werden, was das nicht vegane Herz sich wünscht - nur halt alles vegan. 

Nur frage ich mich, ob ich das will. Das vegane  Würstchen besteht aus:  Sojaeiweiß, pflanzlichem Öl, Weizeneiweiß, Maisstärke, Gewürzen, Salz, Verdickungsmittel Carrageen, Zitrusfaser.
Und schmeckt alles in allem dann nach Wurst?
Oder das vegane Gyros besteht aus Wasser, Weizeneiweiß, Sonnenblumenöl, Hefeextrakt, Gewürzen, Meersalz, Maissirup, Verdickungsmittel Johannisbrotkernmehl.
Ich weiß nicht.... aber ich bin auch gerade nach Hause gekommen und hatte Hunger, aber wenig Zeit, also habe ich mir ein "Chilli sin carne" mit Reis gemacht. Schnell und lecker... 
Käse gibt es hier auch, den Pizzaschmelz, den ich schon in Berlin bewundert habe. 

Der Werbetext schreibt: 

Leckere vegane Käsealternative - fein gerieben und voller Geschmack! Der Wilmersburger Pizzaschmelz überzeugt auf ganzer Linie! In Sachen Geschmack und Konsistenz ist er kaum von „echtem Käse“ zu unterscheiden. Er eignet sich hervorragend zum Überbacken von Pizza, Aufläufen und Lasagne oder einfach pur über Nudeln gestreut. Auch in Sandwiches ist dieses Produkt eine helle Freude! Ein Traum für alle, die sich vegan ernähren!

Und dann ist folgendes drin: Wasser, pflanzliches Öl (23%), Kartoffelstärke, Stabilisator: modifizierte Stärke, Salz, Schmelzsalz: Natriumpolyphosphat, vegane Aromen, Konservierungsstoff: Sorbinsäure, Farbstoff: Beta-Carotin, Trennmittel: Kartoffelstärke
Noch nicht mal Soja....!

Wir lernen in unserer Kindheit Geschmack und Essen, verbinden es mit Geschichten. Manche lernen kochen von ihren Eltern, und wenn das Leben so radikal umgestellt wird, dass man mit allem Erlernten und Tradierten bricht, geht es dann nicht darum, auch neues Essen zu (er) finden, neues Kochen, neue Geschichten? 
Aber ich merke auch, dass ich Dinge kaufe und innerlich die Herausforderung stelle: Ist das jetzt genauso lecker wie das Original?

Ich komme da nicht mit. Ich glaube, es geht um den Grund, warum man sich für ein veganes Leben entscheidet. 

Folgende Gründe kann es geben: 

1. Ich mag kein Fleisch, Milch, Eier, Honig... dann brauche ich auch keinen Ersatz. Ich glaube aber, der Grund ist bei Veganern selten. 

2. Ich will mich ökologisch ernähren, und Massentierhaltung ist nicht ökologisch. Aber ist es dann nicht besser, wirklich zum Bauern zu fahren - den es bestimmt nicht gibt (mit dem Fahrrad natürlich), denn alle Alternativprodukte müssen produziert, hergestellt und transportiert werden, wobei sicher ein sehr hoher CO2-Ausstoß ensteht. 

3. Ich will mich gesund ernähren, nach den ganzen Lebensmittelskandalen. Aber ist das gesund? Stabilisatoren, Natriumpolyphosphat....? Ich weiß nicht....

4. Ich will gegen die Massentierhaltung leben und setze ein Zeichen. Gut, aber was passiert, wenn alle vegan (oder vegetarisch) leben - wie würde der erhöhte Obst-, Gemüse- und Sojaanbau sich auf die Umwelt auswirken?  

5. Ich will mich wichtig machen. 

Alles nicht so einfach..... 

Samstag, 25. Mai 2013

Das Bild der Bauern

Ich habe es heute morgen gelesen.

Es hat wieder angefangen, die Sendung "Bauer sucht Frau" geht in die 8. Runde, und Milchbauern, Hühnerbauern und Landwirte suchen die Liebe ihres Lebens. Und weil wir so modern sind, suchen auch eine Lesbe und ein Schwuler die Liebe ihres Lebens.
Was ich nur spannend finde: wie hier ein Bild gefestigt und bestätigt wird. Das klare Bild von einem traditionellen Kleinbauernhof, so wie es Kinder aus Bilderbüchern kennen. Es sind Bauern, die ihren max. 300 Tieren liebevoll Namen geben, Ställe ausmisten und sie von Hand füttern.... Nur hat das nichts mehr mit der Realität zu tun. Die Zielgruppe der Sendung glaubt bestimmt, ihr Huhn für 2,50 € von Aldi kommt von diesen Bauern. 

Freitag, 24. Mai 2013

Berlin Teil 2

Morgens in Berlin und los - einkaufen mit Freundin, Schwester und Schwager. Auf dem Weg einen Kaffee, und für mich meinen ersten Matcha-Tee mit Soja-Milch. Geschmacklich wie sehr starker  grüner Tee mit viel Sojaschaum. Ich frage mich nur, warum man so viele Sojagetränke oft kalt bekommt.....

Und weil die neue Postkarte zur Produktion farblich so gut passt, darf sie mit auf das Foto. 



Etwas weiter in einer Biobäckerei habe ich dann dieses vegane Dinkelcroissant gekauft, das wirklich sehr lecker war, auch wenn es etwas trocken aussieht. 





Montag, 20. Mai 2013

Das Veganz in Berlin

Neben einigen veganen Cafés gibt es in Berlin auch zwei Filialen des veganen Supermarkts Veganz, wo wir natürlich rein mussten.

Öffnungszeiten Mo -Sa von 8 -23 Uhr! Wow! Da sieht man schon, dass "vegan" nichts mehr mit Bioläden zu tun hat, die auch an die Verkäufer denken, eine Mittagspause machen und um 18 Uhr schließen, sondern an hippe Berufsmenschen, die um 22 Uhr nach einem langen Arbeitstag sich schnell  noch die vegane Pizza kaufen - und: es sich leisten können. 

Oder an Studenten - nur frage ich mich, wie die sich die Preise leisten können.... Oder sie reduzieren sich so, dass sie nur ganz wenig essen. Oder an Theatermenschen, die bis 22 Uhr Probe haben. 


Hier gibt es alles, was das vegane Herz begehrt, und alles hat seinen Preis. Vegane Schokolade für 5,- € zum Beispiel. Aber auch Eis, veganes Gyros und vegane Hähnchen. Unglaublich teuer das alles. Viel Dinge habe ich schon im Bioladen gesehen - nur hier waren sie teurer. 

Beim genauen Lesen kommen viele Produkte aus England, Amerika, und einen Ei-Ersatz aus Australien habe ich auch gesehen. Die Produkte müssen doch auch alle hier hinkommen! Regional ist das nicht, und ich will nicht nach der endgültigen  CO2 Bilanz fragen. Da stellt sich die Frage, warum man sich dazu entscheidet, vegan zu leben. Wegen der Tiere? Wegen der Umwelt, oder wegen der Gesundheit? 




Wir hatten auch schon veganen Käse im Einkaufskorb, aber als ich die Inhaltsstoffe gelesen habe, habe ich alles zurück gelegt. 
Es gab mal den kleinen Skandal, dass viele Tiefkühlpizzen, aber auch manche beim Italiener, nicht mit Käse belegt sind, sondern mit einer Schmelzmasse, die wie Käse aussieht und auch so schmeckt. Diese Masse habe ich für viel Geld im veganen Supermarkt wieder gesehen. Komisch ...



An der Kasse dann Kochbücher und natürlich darf auch hier Attila Hildmann wieder nicht fehlen, aber sonst war die Auswahl etwas dünn. Nur das Kochbuch von Alice Silverstone:

Meine Rezepte für eine bessere Welt: Bewusst genießen, schlank bleiben und die Erde retten - Mit 120 veganen Gerichten - Vorwort von Paul McCartney 

lag da in mehrfacher Ausgabe. Wahnsinn! 

Zum Abschluss des Abenteuers gab es veganen Kuchen. Optisch sehr gut. Mohn-Rhabarber-Kuchen und eine Himbeer-Schoko-Mousse-Torte. 
Beide Kuchen waren lecker, bei beiden Kuchen war die Fruchtmasse  etwas zu fest - aber gut. 3,- € finde ich jetzt preislich auch o.k 



Und das waren dann unsere spannenden Einkäufe. 

Sonntag, 19. Mai 2013

Kindheitserinnerungen entsagen

Bevor es nach Berlin geht, muss ich nach Düsseldorf. Und da war ich heute ganz tapfer! 
Ich habe da einen regelmäßigen Termin, nicht oft, aber regelmäßig.  Schon so lange ich denken kann, und schon so lange ich denken kann, komme ich hinterher auf dem Weg zur Bahn beim Café Jonen vorbei, einer richtigen Bäckerei und keiner Kette.
Und die macht den besten Stuten, in unterschiedlichen Größen, und ich kaufe mir immer einen kleinen. Es ist der beste Stuten überhaupt. Früher, wenn ich mit meiner Mutter da war, haben wir einen kleinen und eine großen gekauft - zu Hause angekommen ist keiner. Wir hatten beide schon auf dem Weg nach Hause - in der Bahn - gegessen. Der Stuten gehört ganz klar zu einer meiner positiven Kindheitserinnerungen. Und auch heute kaufe ich ihn immer, wenn ich an der Bäckerei vorbeikomme und bin dann immer wieder ein bisschen Kind - eigentlich, denn heute ging ich schweren Herzens nicht rein, auch wenn der Duft mich locken wollte, denn vegan sind die Stuten leider nicht. 

Hot Tofu King


Es ist Mittag - ich habe Hunger und kaufe mir beim Bioladen in Düsseldorf  eine Tofu King von Viana.
2 Minuten bei 700W in die Mikrowelle, öffnen und essen...

Nun gut - ich bin jetzt satt. Die Wurst war o.k., nur die Sauce ...
Der Freund meiner Mutter beschreibt den Geschmack als aggressiv, ich finde ihn zu süß, die Wurst hat wenig von einer Currywurst und wir beide würden sie nicht weiterempfehlen.


Karneval der Kulturen


In Berlin ist grad der "Karneval der Kulturen" - ein Multi-Kulti Fest. Es spielen unterschiedliche Bands und es gibt jede Menge zu essen und zu trinken. 
Es riecht nach Würstchen und Fleisch, überall wird gegrillt und gebraten. 

Aus dem Land Norwegen wird gedrillter Lachs angeboten. Auf dem Hinweg konnten wir noch widerstehen.  


Auch dem Jamaika Huhn konnten wir widerstehen, meine Freundin kostete lediglich die scharfe Sauce. 


Aber dann, auf dem Rückweg, konnte sie dem Lachs nicht mehr widerstehen und war ganz glücklich, denn er muss köstlich gewesen sein. 


Samstag, 18. Mai 2013

Berlin Teil 1

Ein paar Tage in Berlin. Stadt, Karneval der Kulturen und mal wieder die große Schwester sehen. Die hat fast einen Herzinfarkt bekommen, als sie erfahren hat, dass die kleine Schwester samt Gattin grad vegan lebt.
"Waaaaaaaas? Spinnst du? Warum? Denk doch nur: keinen Käse! Ich meine - keinen Käse?!?!" 
Während andere nicht auf die Milch im Kaffee verzichten können, ist es für meine Schwester undenkbar auf (Ziegen-)Käse zu verzichten. 

In Berlin angekommen, hat meine Schwester zwar immer noch kein Verständnis, denkt aber etwas für die kleine Schwester mit. So gehen wir gemeinsam in den Bioladen, planen, was wir kochen. Auf dem Markt kaufen wir frische Nudeln - vegane und normale, sie zeigt mir, was sie kaufen will, ich lese die Inhaltsstoffe und sie legt es augenrollend zurück, wenn im Pesto doch Käse ist, und sucht nach Alternativen. 

Ich mag sie sehr!

Freitag, 17. Mai 2013

Klenkes macht Selbstversuch

Wie wir hören, sind wir nicht mehr die einzigen, die selbstversuchen. Die Klenkes-Redaktion hat aufgrund unseres Theaterprojektes beschlossen, 10 (!) Tage fleischfrei zu leben und wird offenbar ab nächster Woche in ihrem Blog darüber berichten. Das freut uns. Und hey, liebe Klenker: Steckt die Ziele höher, sonst ist das doch für echte Männer und echte Frauen keine echte Herausforderung, oder? Wie wär´s mit: einem Monat?

Regisseur Stefan Nolte (links), Dramaturg Harald Wolff und Pressesprecherin Ursula Schelhaas im Gespräch mit Kira Wirtz (2.v.r.) vom Klenkes; Foto: Aylin Michels

Die Klenkes-interne Diskussion kreist, wie wir aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen erfahren,  darum , was denn dann eigentlich mit Wurst sei, ob man die dann auch nicht mehr essen dürfe. (Wir erlauben uns den zarten Hinweis, dass auch heute noch häufig Fleisch in Wurst zu finden ist, jaja, tatsächlich, und dass es weder von einem persönlichen noch von einem ethischen Standpunkt aus gesehen für das Schwein einen Unterschied macht, ob man zwar auf sein Steak verzichtet, dafür aber den gefleischwolften Rest noch isst.)

Und es wird diskutiert, ob Fische noch gehen. Um Jonathan Safran Foer zu zitieren:
"Es ist zwar eine durchaus realistische Annahme, dass immerhin ein gewisser Anteil aller Kühe und Schweine rasch und sorgfältig geschlachtet wird, doch kein Fisch stirbt einen guten Tod. Nicht ein einziger. Man muss sich nicht fragen, ob der Fisch, den man gerade auf dem Teller hat, wohl gelitten hat. Er hat. Auf jeden Fall."

Dienstag, 14. Mai 2013

Vegane Verkostung

Heute morgen war ich in einem Hauswirtschaftskurs der Europaschule Herzogenrath. Die Jugendlichen zwischen 16/17 Jahren arbeiten auch zu bestimmten Themen rund um die Massentierhaltung, bzw. dem Buch "Tiere Essen".
Eine kleine Gruppe überlegt, auch eine Woche vegan zu leben. Deswegen bin ich heute morgen zur Schule gefahren und habe mit ihnen vegane Lebensmittel probiert. Soja Milch, Soja Joghurt, veganes Brot, vegane Brotaufstriche....
Die Soja Milch ist komplett durchgefallen. Nur die Schoko Soja Milch hat großen Anklang gefunden.
Die Joghurt fand geteilte Zustimmung.
Der Aufstrich war lecker.
Aber großen Anklang fanden die veganen Sojawürste, die wir angebraten haben. Das hat mich gewundert.

Ich bin gespannt, welche Jugendlichen wirklich mitmachen und auch Post dazu schreiben.

Rettung in Aachen

Langer Tag hinter mir - es ist Abends - ich komme Aachen Schanz an, habe noch eine Stunde bis zum nächsten Termin, und ich habe Hunger!
Ich in den Bio Vital Markt, Jakobstraße 210. Und siehe da, wie praktisch, der Biobäcker zeichnet da alles genau aus, was vegan ist. Toll!
Und weiter geht es Richtung Termin, und ich stehe immer noch mit Hunger auf dem Rathausplatz. Da erinnere ich mich, was ich mal über das Libanesische Restaurante AKL, Pontstraße 1, gelesen habe. Und siehe da, das Restaurante hat nicht nur eine freundschaftliche Beziehung zum Egmont, sondern auch eine Karte, auf der deutlich vegetarische und vegane Gerichte ausgezeichnet werden. Super, und die tollen Falafel mit dem leckeren Humus haben mich gerettet.

Montag, 13. Mai 2013

Vegan in Berlin

Am Wochenende fahre ich mit meiner Freundin nach Berlin zu meiner Schwester.

Meine Vorfreude ist riesig - erst recht nachdem ich diesen Beitrag  gesehen habe.

http://www.ardmediathek.de/rbb-fernsehen/dokumentation-und-reportage/die-rbb-reporter-wir-essen-nur-pflanzen?documentId=14548384

Ich habe mir natürlich schon die "Berlin Vegan" App auf mein Handy geladen, damit mir keine kulinarischen Genüsse entgehen oder ich an den veganen Hot-Spots vorbeilaufe.

Zum Glück wohnt meine Schwester im veganen Zentrum von Berlin.

Ich werde natürlich Fotos machen und meine Eindrücke posten.

Wochenende mit Schwester

Am Wochenende hatten wir Besuch.
Die Schwester meiner Freundin hatte sich als Übernachtungsbesuch angemeldet. Freitag Abend essen gehen - kein Problem - auf zu "Best Friends".
Das Problem war eher das Frühstück - kaufen wir extra für Gäste Käse und/oder Wurst? Milch? Eier? Drücken wir ihnen unsere neue Esshaltung auf, oder sind wir gastfreundlich und kaufen nicht-pflanzliche Produkte? Und was machen wir hinterher damit? Wegschmeißen? Mitgeben?
Wir haben Quark und Käse gekauft. Die Schwester fand aber unser morgendliches veganes "Brotbasteln" auch sehr spannend. Den Käse und den Quark hat sie gerne mitgenommen.

Freitag, 10. Mai 2013

Stolz

Nachdem mein erster Versuch einer veganen Mehlschwitze ziemlich daneben gegangen ist, die vegane Spargelcremesuppe auch eher fies war, ist mir heute eine vegane Mayonnaise sehr gut gelungen. Und ich bin auch etwas stolz auf mich.

Hier das Rezept:

Zutaten für ca. 250 g Mayo:
100 ml Sojamilch (möglichst natur und ungesüßt)
1/2 Tl Gemüsebrühepulver (ich mag das als Würze, wer das nicht möchte, nimmt einfach Salz)
Salz, Pfeffer
2 Tl Zitronensaft
1-2 Tl Senf, mittelscharf
125 ml Sonnenblumen- oder Rapsöl (unbedingt neutrales Öl nehmen, falls ein anderer unkonventioneller Geschmack gewünscht ist, kann ich aber auch gutes Olivenöl empfehlen…)
Zubereitung:
Sojamilch und Öl sollten möglichst dieselbe Temperatur haben, also die Sojamilch einfach rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen.
Die Sojamilch in einen hohen schmalen Mixbecher geben, Zitronensaft einrühren und kurz stehen lassen, so dass sie etwas gerinnt. Gemüsebrühepulver, Salz, Pfeffer und Senf dazu geben. Den Pürierstab in den Mixbecher stellen, so dass er auf dem Boden des Bechers ist. Jetzt auf höchster Stufe mixen und dabei in einem dünnen Strahl von der Seite das Öl einfließen lassen, hierbei den Pürierstab möglichst nicht bewegen, sondern einfach nur stur mixen.
Wenn das ganze Öl im Mixbecher ist, den Pürierstab ganz langsam an der Seite hochziehen, dann noch eine Weile hin und her bewegen bis das ganze eine homogene feste weißlich-cremige Masse ist. Der Senf und evtl. auch das Soja wirken hier als Emulgator. Es kann aber eine ganze Weile dauern, bis die Masse richtig fest ist, manchmal gelingt das aber auch schon nach Sekunden (ein Mysterium, das sich mir wohl nie erschließt…).
Für den Fall, dass die Mayo so gar nicht fest werden will, sollte man den Pürierstab nochmals auf den Boden des Mixbechers stellen und ohne Bewegung mixen und noch etwas mehr Öl zufügen und einige Minuten bei Auf- und Ab-Bewegungen mixen, spätestens dann sollte das Emulgieren funktionieren.
Im Kühlschrank aufbewahren oder gleich verwenden/essen/genießen.

Gefunden auf vegan-und-lecker.de - einer tollen Seite.

Mittwoch, 8. Mai 2013

Die ersten 10 Tage

Die ersten 10 Tage liegen hinter mir und es geht mir gut - doch!
Das vegane Leben fällt mir momentan nicht mehr so schwer. Ich habe mich daran gewöhnt.
Es stellt sich aber sonst auch keine Veränderung ein.
Ich fühle mich nicht fitter.
Habe (leider) noch nicht abgenommen.
Sehe noch nicht so aus, wie Attila Hildmann.  (Die Frage ist nur, ob ich das will.)

Sonntag, 5. Mai 2013

Der Sonntag

Meine Sonntage haben sich verändert, seit ich vegan lebe.
Wie ich an einer anderen Stelle schon erwähnte, darf kein Hunger aufkommen, also koche ich vor. Also heißt es: vorbereitet sein. Etwas im Haus haben, was schnell warm gemacht werden kann, leckere Dinge für das Brot....
Das bedeutet: Sonntags stehe ich am Herd, koche für mich und meine Freundin. Curry, oder ähnliches, was unter der Woche nur noch warm gemacht werden muss. Brate Bratlinge oder ähnliches, damit das Magarinebrot am Montag (und manchmal auch noch Dienstag) etwas spannender schmeckt.
Ja, und dann koche ich auch noch für uns beide, für den Sonntag, zum Tatort. Spargel. Meine erste Sauce Hollondaise habe ich aber entsorgt, das ging gar nicht!

Ich beginne Mittags und höre am frühen Abend auf.